Der Titel mag manche vielleicht überraschen, da das Gärtnern sehr viel Geduld benötigt. Aber Millennials nutzen ihre Zeit bewusster, als viele vielleicht denken. Und nicht für irgendwas, sie haben die Absicht das große Ganze positiv zu beeinflussen.

Vor kurzem hat die Millenniums-(heute zwischen 21 und 34 Jahre alt) die Babyboomer-Generation in Sachen größter Anteil an der Arbeitskraft abgelöst. Der nationalen Gärtnerumfrage von 2016 nach zu urteilen, waren fünf Millionen der sechs Millionen Leute, die 2015 mit dem Gärtnern begonnen haben, Millennials. Die Kaufgewohnheiten der zwei Generationen sind zwar unterschiedlich, aber der Gärtnertrend scheint sich zu intensivieren.

„Viele Millenials sind nicht mit Eltern aufgewachsen, die gärtnern, daher sehen sie Gärtnern nicht unbedingt als ein Hobby oder etwas, um ihr Heim zu verschönern, wie es vorherige Generationen tun,“ sagt Michelle Simakis, Editor des Garden Center Magazins. „Sie pflanzen Obst und Gemüse an, da sie wissen wollen, wo ihr Essen herkommt und sie Interesse daran haben mit Produkten zu kochen, die frischer sind, als die die man im Supermarkt erhalten kann.“

Milennials versuchen jeden Platz zu nutzen, um selbst Essen anzubauen.

Es gibt tausende von Gründen, warum Millennials mit dem Gärtnern anfangen, aber wir wollen uns hier mal die zwei Hauptgründe anschauen:

1. Gärtnern ist umweltfreundlich

Die Millenniums-Generation hat ein größeres Bewusstsein und eine höhere Sensibilität für die Umweltbedingungen. Sie wurden mit Nachrichten über Wasserverschmutzung, chemischen Dünger, Tiere, die mit Hormonen gespritzt wurden und vielen anderen Umwelt bezogenen Problemen bombardiert. Sie wissen auch, dass mehr getan werden muss, um diese Probleme anzugehen.

Eine Nielsen Studie zeigt, dass Millennials sich um die Umweltprobleme sorgen und Wege finden, um persönlich eine gesunde Umwelt zu fördern. Das Gärtnern gibt dieser jungen, neugierigen Gruppe die Macht, Kontrolle und Geduld ihre eigenen Produkte herzustellen.

Du glaubst, dass die Auswirkungen sich nur auf die Küche beschränken? Dann denk nochmal nach! Das ist eine einfache Lösung, um ein vielschichtiges Problem anzugehen. Deine eigene Nahrung anzubauen verringert „Flugmeilen“, die Distanz, die ein Produkt zwischen Hersteller und Konsumenten zurücklegt, drastisch. Millennials können so auch die Chemikalien, den Wachs und andere unsichere Materialien umgehen, die in den meisten Massenprodukten heutzutage verwendet werden. Also Luftverschmutzung, sichere Nahrung und Wasserkontrolle alles in einem.

Millennials sind mit der Erde genauso verbunden wie mir ihren Smartphones.

2. Ein Weg zu besserer Ernährung

Ist dir aufgefallen, das manche Etiketten langsam kürzer werden und VIEL einfacher zu lesen? Das ist Teil der „sauberen Etiketten“ Bewegung und ist eine weitere Sache, für die du den Millennials danken kannst. Wie das mit Gärtnern zusammenhängt? Einfach.

Wie vorher schon erwähnt wollen Millennials wissen, was sie essen. Wenn dein Etikett voll von schwer auszusprechenden Inhaltsstoffen ist, sind sie nicht interessiert.

Durch das Gärtnern können Millennials ihrem dem trauen, was sie essen, und das ist in der heutigen Nahrungsindustrie sehr wichtig. Ob drinnen oder draußen, es gibt traditionelle und bahnbrechende Lösungen, die es Millennials erlauben auf kleinstem Raum viel Nahrung anzupflanzen. Dienstleister wie Seedsheet, ein einzigartiges Startup für Landwirtschaft, entwickeln neue Orte für Millennials, um mit dem Gärtnern vertraut zu werden.

Einer der Hauptgründe, warum Millennials mit dem Gärtnern anfangen ist, um sich gesünder zu ernähren.

Der Fokus auf gesunde Ernährung und die Verbindung zur Wellness kreiert mehr Möglichkeiten für jeden einen grünen Daumen zu entwickeln. Trotz der typischen Kritik an ihrer Sucht nach der digitalen Welt ebnen Millennials den Weg in eine grünere und gesündere Umwelt.