Mütter wissen es am besten: Baby- und Kinderkleidung zu organisieren ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Sehr schnell wird uns klar, wie schnell unsere Kinder wachsen. Das können im ersten Lebensjahr auch schon mal 1 oder 2 cm im Monat sein. Plötzlich haben wir Schubladen voller Kleider, die, obwohl nur selten getragen, unseren Kindern nicht mehr passen und unnötig Platz im Schrank rauben! Es kommt uns vor wie Geldverschwendung.

Hier deshalb ein paar Ideen, wie man beim Kauf von Kinderkleidung sparen kann:

Bettkasten mit grünem Stofftier, das nicht da rein passt.

1) Flohmarkt

Früher war es nicht so üblich, Kleidung auf dem Flohmarkt zu kaufen, weil man davon überzeugt war, dass die Qualität dort nicht so gut wäre. Heute hat sich die Situation verändert und ein Flohmarktbesuch gilt als unterhaltsam und vor allem öko-friendly. Eine Runde auf einem Flohmarkt für Kinderkleidung oder in einem Second-hand-Shop reicht aus, um zu verstehen, dass die einzelnen Kleidungsstücke sorgfältig ausgewählt werden. Außerdem ist es möglich, hier neue, noch original verpackte Ware aus Geschäftsauflösungen zu Schleuderpreisen zu finden.
Hier findest Du einige Second-Hand-Shops für Kinder: Percentil, Lillebuks, Lila-Laune-Shop.

Second-Hand-Shop für Kinder.

2) Organisier eine Swap Party

Wörtlich übersetzt bedeutet „swapTausch. Eine Swap-Party ist dementsprechend eine regelrechtes “Tausch-Fest”, auf dem man alles Erdenkliche miteinander austauschen kann: Kleidung, Accessoires, Bücher oder Spielzeug. In den USA und in England sind Swap-Partys schon ziemlich verbreitet, aber auch bei uns in Europa finden sie immer mehr Anhänger. An einer Swap-Party teilzunehmen oder eine solche zu organisieren, ist außerdem eine tolle Möglichkeit zum Knüpfen neuer Kontakte oder für einen Erfahrungsaustausch zum Thema Kleidungskauf.

Kiste mit gebrauchten Kinderbüchern.

3) Kauf online ein

Sicher lohnt es sich, etwas Zeit in die Online-Suche nach deinen Lieblingsmarken und -produkten zu investieren. Oft bieten die Webseiten wirklich vorteilhafte Rabattaktionen auf bekannte Markenkleidung, Schuhen und Accessoires. Dazu gibt’s eine breite Auswahl an Größen und Nummern.

Junge Frau macht eine Online-Recherche und neben ihr liegt eine Kreditkarte.

4) Kleidung, die sich dem Körper anpasst

Wusstest Du, dass es im Handel auch Kollektionen gibt, die sich dem schnellen Wachstum der Kinder anpassen? Genauso ist es!
Auf die Idee kam der Designer Ryan Mario Yasin in Zusammenarbeit mit dem Royal College of Art. Er nutzte seine Ausbildung zum Luftfahrtingenieur, um eine Kinderkleidungslinie mit Ziehharmonika-Faltung zu entwickeln, die sich dem Wachstum der Kleinen anpasst und in einem Alter von 6 Monaten bis zu 3 Jahren getragen werden kann.
Falls diese Kreationen ein bisschen zu originell für Euren Geschmack sind, könnt Ihr euch immer noch für die Unisex-Kinderunterwäsche entscheiden, die dank Einheitsgröße euer Kind im Alter von 6 bis 36 Monaten begleitet: Das bedeutet gleichermaßen Geld- und Platzersparnis! Es handelt sich um innovative, dehnbare Stoffe, die Tragekomfort und Bewegungsfreiheit garantieren.
Ökologisch orientierte Mütter sollten wissen, dass es für die kältere Jahreszeit Bodys aus Biowolle, Wolle und Seide gibt, die über verstellbare Knöpfchen im Schritt verfügen, die eine längere Nutzungsdauer der Kleidung garantieren. In diesem Fall gebt Ihr zwar anfangs etwas mehr Geld aus, müsst Euch dann jedoch lange Zeit keine Gedanken mehr machen und die Qualität ist garantiert!

Bauch einer schwangeren Frau, die einen Baby-Strampler in den Händen hält.

5) Outlets und Fabrikverkauf

Outlets und Fabrikverkauf sind vor allem in Krisenzeit wertvolle Möglichkeiten, weniger Geld auszugeben. Such Outlets bei Dir in der Nähe, die Kleidung, Windeln und weitere nützliche Gegenstände zu günstigen Preisen anbieten.

Rosa Sparschweinchen, in den eine Hand eine Münze reinwirft.

6) Kauf im Schlussverkauf

Im Sommer- und Winterschlussverkauf lassen sich tolle Geschäfte machen. Dazu müsst Ihr jedoch die Bedürfnisse Eurer Kleinen für die nächste Saison voraussehen. Es handelt sich um eine Investition in die Zukunft und deshalb kann ich Euch nur empfehlen, eher Artikel wie Unterwäsche, Trainingsanzüge, T-Shirts und Hosen zu kaufen, die nicht so schnell aus der Mode kommen. Vorsicht auch bei bedruckter Kleidung, auf der Trickfilmmotive oder Abbildungen zu sehen sind, die Eure Kinder im nächstes Jahr als “Kleinkinderkram” abtun könnten. Grundsätzlich sollte man auch den Kauf von Schuhen für die nächste Saison vermeiden, denn niemand kann genau vorhersehen, wie die Kinderfüße wachsen und Ihr lauft Gefahr, zu große Schuhe ungenutzt in der Schublade zu lassen.

Kinder-Schaufensterpuppen im Schaufenster einer Großstadt.